BIGALKES.

Ganz persönlich.

Mehr über uns hier.

UNTERSTÜTZUNG.

Ganz konkret.

oder per Überweisungsträger

UNSERE ARBEIT.

Ganz offiziell.

Unser Einsatz wird betreut von der Vereinigten Deutschen Missionshilfe e.V., einem anerkannten, gemeinnützen Verein.

Der Umgang mit Ihren Spenden wird von der Deutschen Evanglischen Allianz geprüft.

Eine erste Qualitätsprüfung...

...an der Diospi-Suyana-Schule -
mit verblüffenden Ergebnissen!

 

Im Oktober vergangenen Jahres unterzog sich das Colegio Diospi Suyana zum ersten Mal wie alle Schulen Perus einer standardisierten Lernstandserhebung in Klasse 2 in den Fächern Mathematik und Sprache. Nun wurden die Ergebnisse veröffentlicht, die verblüffend sind...


In dieser Grafik ist die Rechenleistung der Zweitklässler dargestellt. In jedem der drei Blöcke sind nebeneinander die Ergebnisse des Landesschnitts (rot-weiß), der Region Apurímac (blau), des Schulbezirks zu dem Curahuasi gehört (grau) und des Colegio Diospi Suyana (gelb) dargestellt. Der erste Block zeigt den Prozentsatz der Schülerinnen und Schüler, die zufriedenstellende Ergebnisse erzielten, der Mittelblock stellt den Prozentsatz mittelmäßiger Schüler dar und der letzte Block die leistungsschwachen Schüler.

 

Erfreulich ist, das im Gründungsjahr der Anteil zufriedenstellender Schüler genau im Durschnitt des Bundesstaates und des Schulbezirks liegt und dass es dabei weniger extrem schwache Schüler gibt als im Schnitt des Schulbezirks.


Die weitaus bessere Nachricht kommt aber aus der Prüfung zum Leseverstehen. In der obigen Grafik sieht man, dass etwas mehr als die Hälfte (52,6 %) zufriedenstellend liest, knapp unter der Hälfte liest mittelmäßig gut und kein einziger Schüler schneidet schlecht ab im Vergleich zu den schlechteren Durschnittswerten des Landes, der Region und der Schulbehörde.


In dieser dritten Grafik sieht man nun, wie die Diospi-Suyana-Schule im Fach Mathematik im Vergleich zu anderen Privatschulen (linker Block) und zu den staatlichen Schulen (mittlerer Block) des Bundesstaats steht. Bemerkenswert ist, dass unsere Schule über dem Durchschnitt der übrigen Privatschulen liegt. Warum ist das bemerkenswert? Aus zwei Gründen:

  • Die Hälfte der 21 Schüler, die an diesem Test teilgenommen haben, hatten im Jahr 2013 noch an einer staatlichen Schule gelernt.
  • Die Klassenlehrerin hatte nur sieben Monate, um genau diese Schüler zu fördern.


Bei der Bekanntgabe haben die Ergebnisse unser anspruchsvolles Kollegium nicht euphorisch gestimmt. Das mag einerseits daran liegen, dass Peru im internationalen Vergleich sehr schlecht abschneidet (letzter Platz in der PISA-Studie) und andererseits daran, dass alle Lehrer an ihren vorherigen Schulen (Privatschulen der Großstädte) ein höheres Niveau gewohnt waren. Wenn man aber mal Bilanz zieht, kann man unter dem Strich doch sagen, dass hier ein für das Gründungsjahr sehr ordentliches Ergebnis vorliegt, das einer aufstrebenden Schule. Und als Christ füge ich hinzu: … das einer gesegneten Schule.